Trinkwasserrohrnetzberechnung (S89)
Trinkwassernetz DIN 1988 / DVGW W553
Technische Einzelheiten
Grundlage des Programms sind die Teile 2, 3, 5 und 6 der DIN 1988, die DVGW-Arbeitsblätter W551 und W553 sowie die EnEV 2002.
- Ermittlung der Rohrnennweiten und Wärmedämmungen
- Berechnung von Druckerhöhungsanlagen, Druckminderern und Hydrantenleitungen
- Bemessung von Zirkulationssystemen
- Ermittlung des Pumpenförderstroms, Abgleich des Zirkulationsnetzes
- Voreinstellungen der Regulierventile
Die Software eignet sich zur Anwendung für Trinkwasseranlagen in Wohn-, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Hotelbetrieben, Kaufhäusern, Krankenhäusern, Schulen, Gewerbe- und Industrieanlagen, Sonderbauten. Anlagen mit Wasser oder verwaltbaren Medien. Beliebige Projektgrößen.
Schnelles, einfaches und sicheres grafisches Editieren des gesamten Trinkwassernetzes im Microsoft-Windows-Standard. Visualisierte Darstellung der gesamten Netzlogik, Fließwege und Bauteile des aktuellen Stranges incl. Nennweiten und Durchfluss.
Die Projektarbeit lässt sich mit Hilfe der speziellen Funktionen "Reihen" und "Daten zentral ändern" weiter beschleunigen, u. a. bei Projekt-Varianten oder nachträglich erforderlichen Änderungen. Hierbei lassen sich Daten und nennweitenabhängige Auslegungskriterien global dem ganzen Netz oder Teilnetzen zuordnen. Reihen lassen sich für Rohre, Strangregulierventile, Festwiderstände, Filter, Wasserzähler, Enthärtungs- und Dosieranlagen, Sonstige Apparate und Wärmedämmungen anlegen.
Produktneutrale Stammdaten für Rohre, Formstücke, Ventile, Entnahmestellen, Einbauarmaturen, Wärmedämmung, Verlegearten, Installationsarten und Medien gehören zum Programm und lassen sich anpassen oder ergänzen.
Per Mausklick jederzeit umschaltbare Datensicht auf Kalt-, Warmwassernetz, Fließwege oder Zirkulationskreise. Schnellbetrachter für die Berechnungsergebnisse sowie das Schema einzelner Stränge.
Wahlweise Auslegung mit maximalen Fließgeschwindigkeiten gemäß DIN 1988-3 oder frei einstellbaren Vorgaben je Leitungsart für Norm- und Dauerdurchfluss. Vorgabe oder Berechnung des Mindest-Versorgungsdrucks. Vereinfachtes oder differenziertes Berechnungsverfahren nach DVGW 553 zur Ermittlung der Zirkulationsströme (Wärmeverlustmethode). Freie Anpassung der Standard-Vorgaben für Temperaturen und Einzelwiderstand-Anteil. Einstellbare Werte für Mindestnennweiten je Leitungsart sowie für den maximalen Ruhedruck. Dimensionierungs-Optionen für erlaubte Nennweitensprünge.
Beim Berechnen werden Nennweiten automatisch optimiert. Falls die Daten keine sinnvolle Berechnung zulassen, erscheinen entsprechende Hinweise. Gleichzeitig wird der kritische Fließweg bzw. das kritische Bauteil visualisiert.
Einstellbare Ausdrucke für Stränge, Fließwege, Zirkulationskreise und gegliederte Massenauszüge.
